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Immer wieder erleben die Feuerwehrleute, daß sie mit ihren großen Einsatzwagen nicht
nahe genug an brennende Häuser herankommen. Grund: Autos stehen im Halteverbot,
Straßenecken sind zugeparkt. So geht wertvolle Zeit verloren. ,,Wenn Sie ein paar Schritte zur nächsten Parkfläche laufen, anstatt die
Straße zuzustellen, kann dies einem Menschen das Leben retten."
Auf gerader Straße brauchen die Feuerwehrfahrzeuge
mindestens drei Meter zum Durchfahren; die langen Fahrzeuge (Beispiel: Drehleiter) kommen
außerdem um die meisten Kurven und Straßenecken nur herum, wenn die vorgeschriebene
Fünf-Meter-Zone freigehalten wird. Ebenso selbstverständlich sollte es sein, mit
Schildern ausgewiesene Brandschutzzonen oder Feuerwehrzufahrten nicht zuzuparken.
Bedenken Sie auch, wenn Sie an schmalen Straßen parken,
daß es besser ist, die Fahrzeuge auf einer Straßenseite abzustellen. Zick-Zack-Fahren
ist mit größeren Fahrzeugen oftmals nicht möglich.
Viele am Hang gelegene Gebäude kann die Feuerwehr nur zu
Fuß erreichen. In solchen Fällen sollte der Weg zum Haus mindestens 1,25 Meter und
Türen einen Meter breit sein -und niemals verstellt. An Gebäuden, vor denen die
Drehleiter der Feuerwehr aus Platzmangel nicht aufgestellt werden kann, sollte man sowohl
vor dem Haus als auch im Hinterhof darauf achten, daß genug Fläche für tragbare Leitern
bleibt.
,,Wenn man unsere Tips beachtet, ist im Ernstfall die
Chance zur Rettung von Menschen und Sachen viel größer, als wenn jeder nur an seine
Bequemlichkeit denkt."
Übrigens muß in der Markt- und Schloßstraße des
Stadtteils Wildberg besonders die Feuerwehraus- und -zufahrt freigehalten werden.
Beachten Sie vor allen Dingen die Halteverbotsbereiche.
Außerdem: Im Bereich der Schloßanlage hat es genügend Parkplätze. |

Brandschutz-Tipp bearbeitet von
Kommandant Fiedler
und in verschiedenen Ausgaben des Mitteilungs-
blattes veröffentlicht. |